Biopsie - übertrieben?

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JulKeks
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Biopsie - übertrieben?

Beitragvon JulKeks » 02.11.2018 14:30

Hallo,

ich bin Julia, 29 Jahre alt. Ich habe bereits im Mai eine Schwellung an der rechten Halsseite entdeckt. Mein Hausarzt meinte, es wäre das Zungenbein. Das Gefühl hatte ich nicht und habe deswegen einen HNO Termin gemacht. Dieser hat mich zum MRT geschickt, um einen Ohrspeicheldrüsentumor auszuschließen. Nun war ich beim MRT und die haben insgesamt drei vergrößerte Lymphknoten entdeckt. Zwei auf der rechten Halsseite (der Größte 2,2 cm) und einer auf der linken Seite.
Diese sind aber gut abgegrenzt und oval. Was ja wirklich nicht schlecht ist :lol: Eine vergrößerte Schilddrüse konnte er auch feststellen.

Nun habe ich mich mal ein wenig informiert, weil ich auch wissen wollte welche Ursachen gutartige, dauerhafte Lymphknotenschwellungen haben. Da findet man ja wirklich nicht viel. Ich bin dann auf den Alkoholschmerz gestoßen. Ich habe meinem Hausarzt schon vor Wochen erzählt, dass ich Anfang August nach einem kleinen Schluck Alkohol sehr starke Schmerzen in den Oberarmen und im Bauchraum hatte. Er meinte nur, er habe von Schmerzen in den Armen nach Alkohol noch nichts gehört und ich solle das beobachten. Der Schmerz trat seitdem auch nicht mehr auf, trotz Alkoholkonsum. Naja, aber die Unsicherheit bleibt natürlich trotzdem irgendwie bestehen.

Nächste Woche werde ich den Befund nochmal mit ihm besprechen. Ich habe nun schon häufiger gelesen, dass nur eine Biopsie wirklich am Ende Aufklärung bringen kann. Möchte aber natürlich nur das machen lassen, was auch wirklich nötig ist. Würdet ihr euch für eine Biopsie entscheiden oder sogar darauf bestehen? Lieben Dank euch allen. :blumen:

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Oliver2507
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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Oliver2507 » 10.11.2018 23:58

Hallo Julia,

also bei mir wurde vor der Biopsie noch ein PET-CT gemacht. Da hat man gesehen, dass die geschwollenen Lymphknoten einen erhöhten Stoffwechsel hatten, was ein Hinweis auf Tumorzellen ist. Aber letztendlich ist das alles Kaffeesatzleserei. Gewissheit bringt nur die Biopsie.

God bless,
Oliver
04.05.2018: Wegen geschwollener Lymphkonten am Hals bei Hausärztin
24.05.2018: Lymphknotenentnahme und Biopsie
10.06.2018: Diagnose: Morbus Hodgkin: Stadium 3a (Mischtyp)

Teilnahme an Studie HD21: Aufnahme in BrECADD-Arm

22.06.2018: 1. Zyklus
13.07.2018: 2. Zyklus

03.08.2018: Zwischen-Staging per PET-CT: keine leuchtenden Stellen mehr auffindbar!! 4 Zyklen reichen!

03.08.2018: 3. Zyklus
24.08.2018: 4. Zyklus
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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Blechmeister » 13.11.2018 19:24

Hallo Julia,

wurde ein Ultraschall von den Lymphknoten gemacht? Wenn nicht würde ich das machen lassen. Falls homogen ist alles gut - es wird ein Infekt etc. sein. Falls inhomogen PET-CT und dann Biopsie. Weil vor der Biopsie bitte ein PET machen. Da es nicht unbedingt heißt, dass wenn man einen Lymphknoten biopsiert, dort auch der Krebs sitzt.

Ich drück dir die Daumen, dass es etwas harmloses ist!

LG
Patrick
Befund: MH - Nodulär-sklerosierender Typ / Stadium 3a /cervikal beidseitig - supraklavikulär beidseitig - infrakulär beidseitig - oberes & unteres Mediastinum - Leberhilus - Milz, mit RF
Anamnese: 25 Jahre (m), Blutwerte unauffällig - CRP min.erhöht, EBV-Virus positiv
Therapie: BEACOPPesk-Schema, nach: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT ... +18&rank=1
1. Zyklus: 11.07.18 2. Zyklus: 01.08.18
Zwischenstaging: PET negativ- 4 Zyklen -vgl. Arm D (HD18)
SUVmax. Mediastinum: 3.1 (DS 3) < SUVmax.Leber: 3.4, ansonsten (DS1)
3. Zyklus: 22.08.18 4. Zyklus: 11.09.18
Endstaging: 24.10.2018 -- PET-CT negativ, keine Traceraufnahme (DS 1), keine Bestrahlung
07.11.2018 -- schwerer Verkehrsunfall - offene MFK

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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon JulKeks » 15.11.2018 18:19

Hallo und Danke für die Antworten :)

Ich habe mich mit meinem HNO besprochen und wir warten erstmal bis Februar - dann wird nochmal ein Ultraschall gemacht. Er wollte beim ersten Ultraschall direkt ein MRT, um einen Parotistumor auszuschließen. Da kam halt heraus, dass es ein bzw. mehrere Lymphknoten sind. Also erstmal abwarten. Morgen wird mir Blut von meinem Hausarzt abgenommen, vielleicht kommt da ja eine Infektion raus. Das hoffe ich zumindest ;)

Gehe natürlich immer vom besten aus. Wenn sich im Februar nichts geändert hat oder die Lymphknoten noch größer geworden sind, dann werde ich ihm das PET und eine Biopsie vorschlagen. Er hätte auch jetzt eine Biopsie vorgeschlagen, sofern die Angst zu groß ist - das habe ich erstmal verneint. Natürlich soll ich vorbeikommen, sobald ich selbst Veränderungen bemerke. Ich melde mich dann auf jeden Fall wieder.

:blumen:

Achso @patrick, sehe gerade, dass du einen Verkehrsunfall hattest - gute Besserung, ich hoffe die Genesung dauert nicht zu lang!!!

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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Blechmeister » 15.11.2018 20:19

Hi,

was wichtig ist:
1.Tun dir die Lymphknoten weh, wenn du auf diese drückst?
2. Sind die Lymphknoten abgrenzbar (oval, rundlich wie ähnlich wie ein Tischtennisball) oder sind sie verklumbt?

Wenn du wissen willst was los ist, mach eine Biopsie. Das sind 2 Tage im Krankenhaus und dann weißt du was los ist, wenn die Viriologie kein Ergebnis geliefert hat.

Und danke für die Genesungswünsche. Echt ärgerlich kurz nach der Therapie wieder im Krankenhaus zu liegen.

LG
Patrick
Befund: MH - Nodulär-sklerosierender Typ / Stadium 3a /cervikal beidseitig - supraklavikulär beidseitig - infrakulär beidseitig - oberes & unteres Mediastinum - Leberhilus - Milz, mit RF
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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon JulKeks » 16.11.2018 20:24

Huhu

1. Nein, kein bisschen.
2. Sie sind oval und gut abgrenzbar und haben beim MRT sehr gut Kontrastmittel aufgenommen - alles drei Zeichen für eine nicht maligne Ursache. Aber die Ärzte meinten auch, dass man es nur sicher mit einer Biopsie sagen könnte. Deswegen warte ich jetzt aber erstmal noch ab und schaue dann im Februar nochmal. Wenn sich da nichts geändert hat, mach ich das PET CT bzw. die Biopsie. Ihr habt mir da echt geholfen!

Puh, ich kann mir vorstellen, dass man irgendwann echt genug von Kliniken hat. Also schnell wieder alles heilen lassen, damit du wieder raus darfst.

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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon JulKeks » 17.11.2018 12:10

Huhu

mein Arzt hat mich angerufen, ich habe eine Anämie durch Eisenmangel und leicht erhöhte Leukozyten. Ich soll erstmal Eisentabletten nehmen und dann im Dezember nochmal schauen. Er meinte, es spräche für eine Infektion.

LG

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Oliver2507
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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Oliver2507 » 17.11.2018 19:24

Hallo Julia,

ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass sich alles als harmlos herausstellt (und rein statistisch ist das in den meisten Fällen ja auch so).

Schon merkwürdig wie unterschiedlich Ärzte doch reagieren. Als ich meiner Hausärztin meine schmerzlosen Lymphknoten gezeigt habe, hat die direkt Alarm geschlagen.

Viele Grüße,
Oliver
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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Blechmeister » 18.11.2018 21:39

Hallo,

also ich bin eher der negativ denkende Mensch. Und gehe direkt von dem schlimmsten aus & so kann man sich über jede kleine positive Entwicklung freuen. Dies hilf mir vor allem während bei der Chemo. Bye the way.

Nachfolgendes notfalls ignorieren, da negativ denkend geschrieben. Ich möchte dir keine Angst machen, sondern Fakten nennen. (=helfen)

Also, da die Lymphknoten nicht schmerzen, würde ich eine Infektion grundsätzlich ausschließen. Es wird etwas anderes sein. Aber muss kein Krebs sein.
Hier kann man nur im Konjuktiv sprechen. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Eine Freundin von mir, hat seit Jahren geschwollene Lymphknoten und wurden auch biopsiert. Und gefunden wurde nichts.

Leukozythen erhöht spricht schonmal für eine Erkrankung. Des öfteren ließt man, dass Hodgkin Patienten erhöhte Leukos aufweisen. Zusätzlich die Anämie (der roten Blutkörperchen) gehe ich von einem niedrigen HG-Wert aus. Diese beiden Dinge sind sehr verdächtig mit den geschwollenen Lymphknoten.

Du musst bedenken, der Hodgkin ist eine Blutkrankheit. Viele hier haben schon Geschichten geschrieben, die auch erst einen Eisenmangel diagnostiziert bekamen. Weil die Symptome sehr unspezifisch sind.

Viele Ärzte kriegen vielleicht nur 1x in ihrem Leben einen Patienten mit Lymphdrüsenkrebs und wissen es nicht besser.

Bis Februar würde ich nicht warten. Such dir einen anderen Arzt & hol dir eine Zweitmeinung ein ohne dem davon zu berichten was der bisherige festgestellt hat. Dann ist die Meinung unabhängig! (Google nach Ärzte Bewertungen in der Umgebung, so findet man einen guten schnell&sicher)

Ich meine es nur gut mit dir. Weil ich selber über ein halbes Jahr von Arzt zu Arzt geschickt wurde und niemand hatte etwas gefunden.
Und natürlich drücke ich dir die Daumen, dass es etwas harmloses ist! :blumen:

Lieben Gruß
Patrick
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Therapie: BEACOPPesk-Schema, nach: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT ... +18&rank=1
1. Zyklus: 11.07.18 2. Zyklus: 01.08.18
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SUVmax. Mediastinum: 3.1 (DS 3) < SUVmax.Leber: 3.4, ansonsten (DS1)
3. Zyklus: 22.08.18 4. Zyklus: 11.09.18
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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon JulKeks » 15.12.2018 10:07

Huhu ihr lieben,

ein kleines Update ;)
Mein Eisenmangel bleibt bestehen. Zwar hat sich der HB-Wert in den Normalbereich verschoben, aber Ferritin oder Transferritin ist zu niedrig. Ich soll noch weitere Tabletten nehmen.
Inzwischen ist auch der Bericht von der Schilddrüsenuntersuchung da. Sie arbeitet absolut in Ordnung, ist lediglich vergrößert, etwas verplumpt und inhomogen - Knoten konnten nicht ausgemacht werden, Tumormarker waren hier unauffällig, genauso wie die Autoimmundiagnostik. Gegen die Vergrößerung soll ich nun Jod nehmen.
Sonographisch (Farbdoppler) steht auch etwas zu den Lymphknoten: Beidseitig hochcervikale Lymphome, bis 18 mm, sicherlich entzündlich bedingt. Das klingt doch super :0047:

Montag werde ich nochmal zu meinem Hausarzt gehen. Neben den Blutdruckmedikamenten und den Eisentabletten kommt damit Medikament Nummer 5 zum Einsatz. Aber Ursachenforschung betreibt keiner so richtig. Ich werde Montag mal gezielt nachfragen. Lieben Dank euch allen :)

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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Morris » 15.12.2018 14:06

Hallo,

bei mir wurde die Biopsie ambulant gemacht und ich hatte kaum Probleme damit. Gerade weil die Lymphknoten nicht wehtun und du ein typisches Symptom (Alkoholschmerz) aufweist, würde ich AUF KEINEN FALL warten. Ich hätte eine Biopsie längst durchgeführt. Wenn es keine Diagnose bringt, bringt es immerhin Gewissheit, dass es eben nichts Schlimmes ist. Hodgkin verbreitet sich schnell und das muss ja nicht sein.

Viele Grüße und alles Gute.
Lest gerne mehr über mich: https://www.morris-hodgkin.de/
MH nodulär-sklerosierender Typ im Stadium 4BE mit Lungenbefall. Verdachts-Diagnose am 30.09., Diagnose am 12.10.18

BEACOPP eskaliert, HD21
1. Zyklus: 17.10.18; 2. Zyklus: 07.11.18
Zwischenstaging per PET-MRT: Negativ, alles weg, nichts leuchtet! :D :daumen:
3. Zyklus: 28.11.18; 4. Zyklus: 19.12.18

Februar 2019: Reha in Bad Oexen
04.03.2019: Wiederaufnahme des Studiums

Nachsorgeuntersuchungen: Alles gut

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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Blechmeister » 15.12.2018 17:28

Ich würde auch eine biopsie durchdühren! Dann weiss man auch nötigenfalls den Infekt falls es einer ist anstatt immer irgendetwas auszuprobieren bzw auf Verdacht zu behandeln.

LG
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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Jean » 16.12.2018 08:21

@Morris
Ich hätte eine Biopsie längst durchgeführt.

@Blechmeister
Ich würde auch eine biopsie durchführen!


Also ich würde eine Biopsie nie :nono: selbst durchführen, sondern immer von einem erfahrenen Chirurgen machen lassen.

Jean

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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon Morris » 16.12.2018 08:45

Jean hat geschrieben:Also ich würde eine Biopsie nie :nono: selbst durchführen, sondern immer von einem erfahrenen Chirurgen machen lassen.


Ich habe beim Verfassen schon darauf gewartet und gemerkt, dass es ein Fehler war das so zu sagen! :D
Lest gerne mehr über mich: https://www.morris-hodgkin.de/
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Re: Biopsie - übertrieben?

Beitragvon JulKeks » 10.02.2019 09:24

Huhu ihr Lieben,

ich lese eure Antworten jetzt erst :oops:
Vielen Dank dafür!

Am Donnerstag habe ich meinen Termin beim HNO und die Lymphknoten sind noch immer unverändert. Ob sie gewachsen sind, kann ich allerdings nicht so recht beurteilen, da ich es vermeide daran zu denken und an ihnen rum zu drücken ;)
Vor zwei Wochen habe ich zwei neue entdeckt. Da mein HNO meinte ich solle anrufen falls sich was verändert, tat ich das. Die Helferin hat ihn gefragt und mir dann gesagt es würde in zwei Wochen ausreichen. Habe jetzt auch noch die zwei Wochen abgewartet... immerhin gehen ja jetzt auch die Erkältungen rum...
Da sind sie immer noch, auch wenn ich nicht erkältet war. Da er ja schon angedeutet hatte, dass wir dann einen entnehmen, spreche ich ihn auf das PET CT an. Sollte ich noch irgendwas ansprechen?
Mein Hausarzt macht am Dienstag nochmal eine Blutabnahme und Labor. Er riet mir zuerst zu einem Zahnarzt zu gehen bevor ich mir einen Entnehmen lasse. Es gäbe wohl auch versteckte Entzündungen, die nicht schmerzen. Das werde ich machen, wenn am Ende nichts bei raus kommt *hoffentlich*

Ich melde mich dann auf jeden Fall wieder. Ist immer blöd, wenn am Ende was gutes bei raus kommt und keiner mehr die Beiträge dementsprechend aktualisiert :)

Liebe Grüße
JulKeks


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