Beginn Langzeit Nachsorge > 10 Jahre

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takano-san@gmx.de
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Beginn Langzeit Nachsorge > 10 Jahre

Beitragvon takano-san@gmx.de » 12.10.2021 09:30

Hallo miteinander,

ich war lange nicht mehr hier. Eventuell kennt mich der eine oder andere noch.
Ich wurde 2012 erfolgreich behandelt und bin seitdem in Remission. Vor Corona bin ich dann aus dem Nachsorge-Programm gefallen.
Die Nachsorgen haben ca. 7 Jahre stattgefunden. Dann wurde mir mitgeteilt, dass es zeitlich/personell nicht mehr geht.

Jetzt zu meinen Fragen.
Wie handhabt ihr das mit der "Langzeit Nachsorge"? Ich mache mir nun, nach annähernd 10 Jahren etwas Gedanken bzgl. möglicher Spätfolgen.
Was lasst ihr regelmäßig prüfen, und in welchem zeitlichen Abstand?
Ich habe keinen konkreten Anlass, aber "Vorsicht ist besser als Nachsicht".

Gruß takano
READY TO ROCK!
____________________________
15.12.2011 MH, 2a, 1 RF;
05.01. + 26.01. BEACOPP eskl.;
15.02. + 09.03. + 03.04. + 24.04. ABVD;
11.05. CT;
04.06. PET/CT - negativ
04.07. - 17.07. Bestrahlung 20 Gy
26.07. - 16.08. AHB Freiburg
08.10.2012 1. NU; 15.01.2013 2. NU, 09.04. 3. NU, 02.07. 4. NU , 15.10. 5 NU,

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Jean
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Re: Beginn Langzeit Nachsorge > 10 Jahre

Beitragvon Jean » 13.10.2021 08:54

こんにちは、高野さん!

Bei mir wurde die Nachsorge 5 Jahre nach Therapieende eingestellt. Bis dahin bestand die Nachsorge immer in einer ganzen Reihe von Untersuchungen, wo mir ein Laufzettel in die Hand gedrückt wurde und ich dann einen halben Tag lang im Krankenhaus unterwegs war, um schließlich von meiner betreuenden Ärztin mitgeteilt zu bekommen, dass alles in Ordnung sei.

Die Strahlennachsorge gab es etwas länger (war aber sehr oberflächlich), dieses Jahr wurde aber auch diese eingestellt.

Alles Gute weiterhin,
Jean
mein Blog: https://isv20.wordpress.com

2001 diffus großzelliges Non-Hodgkin-Lymphom: 3 CHOP + Bestrahlungen
2003 Marginalzonenlymphom: Wait and Watch
2012 Morbus Hodgkin, nodulär-sklerosierender Typ, Stadium IIB:
ABVD (4 Zyklen, d.h. 8 mal)
PET-CT: refraktäre LK
2 DHAP, 2 IGEV, HD-BEAM mit autologer SZT
komplette Remission Dez. 2012
Reha in Oberstaufen Jan. 2013
2013 Rezidiv des MH von 2012
04/13: Bestrahlungen 15*2Gy
ab 05/13: 4 Brentuximab
ab 07/13: HD-FBM + allogene SZT
10/13-01/14: EBV, Lungenentzündung, Reha
02/14: komplette Remission
GdB 100, von 11.2012 bis 07.2015 Erwerbsminderungsrente
seitdem: es geht mir gut!
2018: Ende der regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen

Mondfrau75
Beiträge: 209
Registriert: 30.03.2016 10:49

Re: Beginn Langzeit Nachsorge > 10 Jahre

Beitragvon Mondfrau75 » 14.10.2021 11:14

Ich hatte letztes Jahr 5jähriges.

Und da wurde mir von meinem Onkologen mitgeteilt, dass er mich ab jetzt nur noch alle Jahre einmal sehen will. Ich aber auf mich Acht geben soll in Sachen Vorsorge-Untersuchungen bezüglich anderer Krebsarten. Da immer alles schön brav mitmachen, was so angeboten wird.

Er fragt mich jedesmal, wann ich das letzte Mal beim Gynäkologen war und das soll ich auch weiter immer regelmäßig alle halbe Jahre tun und er meinte, so nach 7-10 Jahren nach der Chemo würde auch mal ne Darmspiegelung nicht verkehrt sein wegen erhöhtem Risiko zu Zweittumoren als Langzeitfolge von der Chemo.

Ich hab in 4 Wochen meinen nächsten Termin beim Onkologen. Mal schauen, was er spricht.
Juni 2015 Morbus Hodgkin III-IV b (leichter Nachtschweiß/Gewichtsverlust), unklarer Milzbefall,
1xBEACOPP esk.
1xBEACOPP Stufe 3
4xBEACOPP Basis
6. Okt. 15 letzte Chemo
16. Okt. 15 PET-CT -->leichtes Leuchten des Skeletts und der Milz, laut Nuklearmediziner PET zu früh gemacht das Leuchten kommt vom Lonquex - Komplett-Remission/keine Bestrahlung notwendig
Anfang Nov. 2015 Zweitmeinung, Schmerzen in der Milzgegend, ebenfalls -->alles gut, Ultrasschall --> alles gut
Jan.16 - REHA Bad Elster
bisher alle NU gut, jetzt nur noch jährlich


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