eingeschränkte lungenfunktion nach BEACOPP?

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barbatra
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eingeschränkte lungenfunktion nach BEACOPP?

Beitragvon barbatra » 07.10.2019 19:57

liebe forumsleute,

ich brauche wieder einmal euer gesammeltes wissen: war heute beim lungenfacharzt, einerseits zum checken, ob sich an der lungenfunktion seit der chemo etwas geändert hat, andererseits wegen immer wieder sporadisch auftretender kurzatmigkeit - nicht schlimm und eigentlich überhaupt nicht beunruhigend, aber doch mehr "schnauferei" beim stiegensteigen etc. als früher. zeitweise auch leichter druck auf der brust.
aber kein husten, keine heiserkeit, und schon gar kein auswurf. bei der letzten laborkontrolle vor 2 wochen auch keinerlei hinweis auf irgendeine entzündung (und der blutzucker ist auch stabil - der reagiert sonst auf entzündungen immer ziemlich prompt). auch keine vorgeschichte mit asthma, allergien oder dergleichen. herz ist pipifein in ordnung - vor 2 wochen kontrolliert. und lebenslang nichtraucherin.

tatsächlich kam der hammer: lungenfunktion deutlich eingeschränkt - vor der chemo waren es 114%, jetzt knapp einmal 70. lufu wurde dann mit bronchialerweiternden mitteln wiederholt und stieg damit tatsächlich wieder über 110% (genaue zahl hab ich mir nicht gemerkt).

sodala. und dann wollte mir der arzt inhalationen verschreiben - die "leicht kortisonhältigen" mittel hab ich in mittlerer panik abgelehnt, weil diabetes und so (und dass die sich gar nicht auf den blutzuckerspiegel auswirken, hab ich dem arzt nicht geglaubt; die anderen nebenwirkungen kennen wir ja auch zur genüge). jetzt hab ich brimica genuair verschrieben bekommen - und fühl mich mehr als unwohl damit.
über die ursache der verschlechterung wollte er sich nicht auslassen (und ich habe nachgefragt!), meinte nur, dass der befund hier eher für ein "sich entwickelndes asthma oder COPD" sprechen würde und bei bleomycin eher stukturveränderungen in der lunge aufträten.

frage: hat jemand von euch erfahrung damit - oder mehr wissen als ich derzeit? gibt es alternativen zum 2x täglich inhalieren?

danke für eure antworten
barbara
Hodgkin Mischtyp Stadium IIIB; Diagnose September 2018
Diabetes II schon seit etlichen Jahren

6x BEACOPP eskaliert, davon:
Zyklus 1 "volle Eskalation"
Zyklus 2-4 Stufe 3
Zyklus 5 Stufe 2
Zyklus 6 Stufe 1

PET-CT Ende November 2018: mCR - große Erleichterung
PET-CT Ende Februar 2019: alles weg!
Reha März/April 2019 in St.Veit/Pongau
1. NU Mai 2019: ok
2. NU August 2019: ok - inkl. CT
Diabetes-Kontrolle August 2019: gut eingestellt

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