Ich weiß jetzt, was mit mir ist

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Francoise
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Ich weiß jetzt, was mit mir ist

Beitragvon Francoise » 14.02.2019 15:33

Nach Jahren der Müdigkeit und verschiedenen Wehwehchen wurde Hodgkin diagnostiziert.
Therapie demnächst. Ich weiß noch nicht welches Stadium. Wird sich klären Ende des Monats. Eine schmerzhafte Biopsie wurde vorgenommen. Ich war in die Röhre.
Keine sichtbaren Änderungen an Leber, Nieren, Knochen etc... aber Knoten im Unterbauch. Nicht mit Augen sichtbar. Ich habe natürlich Angst
Mal sehen, was auf mich zukommt. Ich bin Raucherin und 66 J.
Schickt mir Mut
Grüße
F. Le Boulanger

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barbatra
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Re: Ich weiß jetzt, was mit mir ist

Beitragvon barbatra » 08.03.2019 21:06

Hallo Francoise,

habe deinen Beitrag jetzt erst gelesen - alles Gute!
Bei mir wurde letzten Herbst mit 53 Jahren Stadium IIIB diagnostiziert - wie bei dir vor allem mit Knoten im unteren Bauchraum. Also auch weder zu sehen noch tastbar ... nur das Rauchen habe ich nie begonnen (dafür habe ich Diabetes - genügt mir, danke!) ... Auch mit einem fortgeschrittenen Stadium hast du noch gute Heilungschancen!

alles Gute, und schreib uns, wenn es Neues gibt
Barbara
Hodgkin Mischtyp Stadium IIIB; Diagnose September 2018
Diabetes II schon seit etlichen Jahren

6x BEACOPP eskaliert, davon:
Zyklus 1 "volle Eskalation"
Zyklus 2-4 Stufe 3
Zyklus 5 Stufe 2
Zyklus 6 Stufe 1

PET-CT Ende November 2018: mCR - große Erleichterung
PET-CT Ende Februar 2019: alles weg!
Reha März/April 2019 in St.Veit/Pongau
1. NU Mai 2019: ok
2. NU August 2019: ok - inkl. CT
Diabetes-Kontrolle August 2019: gut eingestellt

Frisch
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Registriert: 05.02.2019 14:41
Wohnort: Wien

Re: Ich weiß jetzt, was mit mir ist

Beitragvon Frisch » 10.03.2019 13:42

Hallo,

so eine Diagnose trifft einen natürlich erstmal wie ein Schlag. Bei mir war es genau so und zusätzlich ging es mir körperlich durch den großen Tumor schon nicht besonders.

Aber: Ein Hodgkin-Lymphom wird in den aller, aller meisten Fällen geheilt und das oft in nur wenigen Monaten. Kenne auch eine Geschichte aus meinem Bekanntenkreis von einem 71-jährigen mit Morbus Hodgkin und einem kindskopfgroßen Medistinaltumor. Er ist seit mehreren Jahren geheilt. Mein Hausarzt, der seit 30 Jahren praktiziert, hatte auch zu mir gemeint, er hat mehrere Patienten die Morbus Hodgkin haben/hatten und alle lebe noch.

Mit dem Rauchen würde ich trotzdem aufhören. Laut meinen Ärzten erschwert es die Verträglichkeit der Chemotherapie deutlich und das Krebsrisiko steigt ohnehin auch so durch die Therapie. Ich habe nach der vorläufigen Krebsdiagnose jedenfalls damit geschlossen jemals wieder zu rauchen. Bei mir waren es allerdings nur 10 Jahre Nikotinsucht.

Ich will es nicht herunterspielen, bin selbst noch in Chemotherapie und von Ängsten geplagt. Aber es gibt so viele positive Geschichten, die Mut machen (ich würde aber eher im Bekanntenkreis danach suchen als im Internet).

Wünsch dir mal alles Gute!
m. 28 Jahre
Klassisches Hodgkin-Lymphom Stadium 4a - 17 cm Medistinaltumor

BEACOPP eskaliert - Therapieplan:
25.01.19: 1. Zyklus - Tag 8 ausgefallen wegen Neutropenie, dann Infektion susp. Pneumonie
07.02.19: 2. Zyklus (85% Dosis) - läuft
28.02.19: 3. Zyklus (85% Dosis) - PET positiv => 6 Zyklen
26.03.19: 4. Zyklus (85% Dosis)
16.04.19: 5. Zyklus (85% Dosis)
07.05.19: 6. Zyklus (85% Dosis)

=> PET CT am 25.6. 2019 positiv - Progress


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