Umwelteinfluesse und Morbus Hodgkin

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Anni

Umwelteinfluesse und Morbus Hodgkin

Beitragvon Anni » 25.06.2001 16:46

Dieses Thema interessiert mich, vielleicht hat da jemand was beizutragen. Ich selbst bin mit 65 Jahren ( 3B) letztres Jahr erkrankt und habe die Behandlung im Januar soweit erfolgreich abgeschlossen. Ich habe mich waehrend meines ganzen Lebens einer exzellenten Gesundheit erfreut und dieser Typus einer Krebsform hat mich sehr ueberascht. Ich selbst bin mit folgenden Toxinen in Kontakt gekommen.( ich erwaehne nicht alle) .Wahrend des Studiums in Erlangen in den 50iger Jahren, organisches Chemie Labor ohne jegliche Vorsichtsmassnahmen ( Benzole, Phenole ect). Dann als Pharmazeutin in einem Krankenhaus in USA habe ich waehrend der 70iger und 80iger Jahre Chemotherapien ohne Vorsichtsmassnahmen ( Mundschutz , Gummihandschuhe Ventilation ect )praepariert. Ein gleichaltriger Kollege ist als Nichtraucher vor kurzem einem Lungenkrebs erlegen. Ich mache mir darueber Gedanken ,aber wenn man in Behandlung ist interessiert das niemanden. Man koennte doch Frageboegen ect. den Patienten geben und koennte vielleicht daraus was lernen. Es wuede mich auch interessieren ,ob andere Patienten an Ekzema, Dermatitis ( nicht das allgemeine Hautjucken ,das fast alle Hodgkin's Erkranungen begleitet) lange vor der Diagnose damit befallen waren. Anni

Sabine

Umwelteinfluesse und Morbus Hodgkin

Beitragvon Sabine » 25.06.2001 18:01

Ich hatte ca. 1 Jahr vor der MH - Diagnose Ausschlag an den Händen bekommen. Meine Hausärztin verschrieb mir eine Cortisonsalbe und meinte, das wäre eine Kontaktallergie. Da das öfter wieder kam und ich nicht immer auf Cortisonsalben angewiesen sein will, ging ich zum Hautarzt. Den störte das nicht weiter, weil sowieso fast jeder irgendwelche allergischen Reaktionen zeigt. Kann denn sowas im Zusammenhang mit MH stehen?

Susi

Umwelteinfluesse und Morbus Hodgkin

Beitragvon Susi » 26.06.2001 10:09

Hab mal irgendwo (Internet?) gelesen, dass es evtl. einen Zusammenhang zwischen MH und Benzol geben könnte. Allgemein wird aber eher davon ausgegangen, dass bei MH onkogene Viren eine Rolle spielen.
Ich selbst war auch immer kerngesund, bin nie mit "gefährlichen" Chemikalien in Berührung gekommen und hatte auch keine Hauterkrankung. Und trotzdem: MH II

Axel B.

Hautausschlag

Beitragvon Axel B. » 26.06.2001 22:39

Das ist ja superinteressant, denn ich habe auch so ca. 4 Monate vor Diagnosestellung einen heftigen Hautausschlag an meinem Bauch bekommen.
Zuerst dachte ich, das wäre ein heftiger Psoriasis-Schub (Psoriasis = vererbte Hautkrankheit). Aber ich wunderte mich trotzdem, weil ich eigentlich nur ganz leichte Psoriasis habe und auch nie am Bauch. Bei der Therapie ist dieser Ausschlag auch komplett verschwunden.

Haidhauserin
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Registriert: 30.08.2018 11:06

Re: Umwelteinfluesse und Morbus Hodgkin

Beitragvon Haidhauserin » 18.08.2019 23:04

Ich hatte und habe schon immer Kosmetik-Akne. Ich benutze nur bestimmte Kosmetika, auf die ich nicht reagiere. Wenn mein Mann mal ne neue Creme oä benutzt, merke ich das meist gleich, weil ich fiese Pickel kriege.
MH 2A mit 3 Risikofaktoren ( grosser Tumor im Mediastinum, hohe BSG u mehr als 3 betroffene Lymphknotenareale)

Therapie:
Nov 2017 bis Jan 2018:
2xBEACOPP eskaliert
2xABVD

Anfang März 2018: PET-CT negativ

Mitte März bis Anfang April 2018
Bestrahlung 30 Gray mit Verzögerung nach 18 Gray aus gesundheitlichen Gründen


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