Bitte um Hilfe

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Lilly1991
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Bitte um Hilfe

Beitragvon Lilly1991 » 08.01.2019 17:03

Ich schreibe nun nochmals, leider wurde auf meinen ersten Beitrag nicht reagiert.

Folgendes ich habe eine Lymphknotenschwellung unter der Achsel und im mrt wurde eine Schwellung des Lymphatischen rachenrings links festgestellt. Die Ärzte sagen mir nicht wirklich was - ich soll halt abwarten?!

Aber es ist doch wohl nicht normal?

Ich stille aktuell voll und kann, wenn ich nicht genug esse, zunehmen wie ich immer weniger wiege. Ich nehme nur noch ab ...

Mir macht das alles große Angst und ich fühle mich nirgends verstanden.

Am Montag war ich erneut beim Hausarzt. Er hat den Knoten unter der Achsel getastet und eben wieder gemeint, ich soll abwarten.

Auf was soll ich warten? Dass ich sterbe weil mir keiner hilft?

Der Knoten ist da seit bestimmt sechs Monaten und er wird nicht kleiner - ob er größer wird? Ich glaube ja. Beim brustultraschall wurde der Knoten mal vermessen aber mir nie mitgeteilt.

Ich habe starke Knochenschmerzen in der Hüfte, in den Beinen und den Armen.

Ganz ehrlich, ich bin mir so sicher dass ich Morbus Hodgkin habe - alles trifft sowas von zu.

Zu welchem Arzt kann ich denn sonst noch gehen?

ClaudiaE.
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon ClaudiaE. » 08.01.2019 17:12

Hallo Lilly,
die Gewichtsabnahme,wenn du voll stillst und nicht ausreichend isst, ist völlig normal. Du musst mehr essen um nicht abzunehmen.

Beim Hodkgin , bei meinen Söhnen war es so, ist die Größenzunahme der Lymphknoten zunächst lange nicht aufgefallen dann aber umso mehr . Das Wachstum war rasant!
Die Schwangerschaft zerrt an deinen Kräften und dadurch kommt es sicher zu deinen Beschwerden.

Und wenn du gar keine Ruhe findest holst du dir einfach noch eine zweite Meinung.

Liebe Grüße
Claudia
Sohn 19 Jahre

Klassisches Hodgkin Lymphom (NS) 3AS
Studienteilnahme HD 21

März - August 2017 5x Beacopp eskaliert
November 2017 erste Nachsorge ohne Befund
Februar 2018 zweite Nachsorge ohne Befund
August 2018 dritte Nachsorge ohne Befund

Sohn 22Jahre

Klassisches Hodgkin Lymphom (NS) 2A mit Risikofaktoren ( hohe BSG und mediastinaler Bulk)

August- November 2017 2x Beacopp eskaliert 2x ABVD
Dezember 2017 15x Bestrahlung Hals und Mediastinum
April 2018 erste Nachsorge ohne Befund
Juli 2018 zweite Nachsorge ohne Befund
November 2018 dritte Nachsorge ohne Befund

Lilly1991
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Lilly1991 » 08.01.2019 17:17

Liebe Claudia,

Meinst du denn, die Knoten hätten also in den sechs Monaten bereits deutlich an Größe zunehmen müssen? Der Radiologe hat mir damals im November gesagt, es sieht nicht nach was bösartigem aus - er hat aber auch nur eben das von der linksseitigen Schwellung des rachenrings erzählt. Ich habe einfach Angst ...

Lilly1991
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Lilly1991 » 08.01.2019 17:18

Ich hatte in der rechten Brust, da wo auch unter der Achsel der Knoten ist, immer wieder einen Milchfrau, zuletzt an Weihnachten. Unabhängig davon ist der Knoten da immer da ... kann es sein, dass durchs stillen und die Staus die ich da als habe, der Lymphknoten einfach angeschwollen bleibt?

Lilly1991
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Lilly1991 » 08.01.2019 17:37

Wenn ich aber ehrlich bin, wächst der Knoten unter der Achsel schon - im Sommer war der ganz sicher nicht so groß. Er ist Gummihart

Morris
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Morris » 08.01.2019 18:36

Hallo,

bitte deinen Hausarzt, dich in eine Onkologie zu überweisen (falls das schneller geht als dir selber einen Termin zu holen). Dort sollten deine Ängste verstanden werden, die kennen natürlich auch Hodgkin.
Meine Lymphknoten waren ziemlich plötzlich „da“, wurden aber nicht deutlich größer, nur schwollen ziemlich schnell noch viele weitere an.

Viele Grüße,
Maurice
Lest gerne mehr über mich: https://www.morris-hodgkin.de/
MH nodulär-sklerosierender Typ im Stadium 4BE mit Lungenbefall

BEACOPP eskaliert, HD21
1. Zyklus: 17.10.18
2. Zyklus: 07.11.18

Zwischenstaging per PET-MRT: Negativ, alles weg, nichts leuchtet! :D :daumen:

3. Zyklus: 28.11.18
4. Zyklus: 19.12.18

Februar 2019: Reha in Bad Oexen

Lilly1991
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Lilly1991 » 08.01.2019 18:45

Okay morris das macht mir alles echt Angst!

Ich habe keine sonstigen Symptome.

Nur, was hat das mit der Schwellung des rachenrings zu tun - kann das auch ein Befall sein?

Mein knoten ist nicht sonderlich hart, ich kann ihn beinahe zusammen drücken wenn ich ihn zwischen den Fingern habe und er rutscht unter der Haut hin und her ...

Ich bin Mutter eines kleines neun Monate alten Sohnes - das darf alles nicht sein!

Ich hatte mal lange am Hals (über Jahre) tastbare Lymphknoten - den taste ich aber plötzlich nicht mehr. Vor einigen Wochen hatte ich im Mund ganz viele aphten und darauf hin schwoll der am Hals Mega fett an und tat so weh - jetzt ist er weg. Nur der unter der Achsel bleibt und wird glaube ich seit Sommer größer. Allerdings hatte ich an Weihnachten wie gesagt einen Milchstau genau rechts!

Bei meinem halbjährlichen brustultraschall im Dezember hat man den Lymphknoten geschallt und als unbedenklich abgetan?!

Ich möchte einfach nichts falsches machen!

Mein Hausarzt meinte am Montag - Lymphknoten können sehr lange tastbar bleiben ... das alleine sein kein Hinweis auf was schlimmes ...

Meine Blutwerte sind okay!
Ich habe Hashimoto und die Schilddrüse spinnt ein wenig. Ansonsten hatte ich wie gesagt im November ein Röntgen Thorax, mrt von Brustkorb und ct vom Halsbereich. Hat kienhemabd was gesagt - aber vllt haben sie ja auch nicht geschaut. Denn eiegnrlyih war ich damals wegen was anderem in den Untersuchungen - ich habe eine chronische Entzündung der luftröhre bzw. ein Fremdkörper in der luftröhre - man hat mir dort einen Teil entfernt und am Freitag wird in der Uniklinik der Rest dort weggelasert ... meint ihr, die Lymphknotenschwellunh kann eben auch damit zusammen hängen?

Mondfrau75
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Mondfrau75 » 08.01.2019 19:20

Bei Enzündungen schwellen Lymphknoten an. Du schreibst von einer chronischen Luftröhrenentzündung....

Wenn du allen anderen Untersuchungen nicht vertraust, hilft nur eine Biopsie des betroffenen Knotens.


Cati
Juni 2015 Morbus Hodgkin III-IV b (leichter Nachtschweiß/Gewichtsverlust), unklarer Milzbefall,
1xBEACOPP esk.
1xBEACOPP Stufe 3
4xBEACOPP Basis
6. Okt. 15 letzte Chemo
16. Okt. 15 PET-CT -->leichtes Leuchten des Skeletts und der Milz, laut Nuklearmediziner PET zu früh gemacht das Leuchten kommt vom Lonquex - Komplett-Remission/keine Bestrahlung notwendig
Anfang Nov. 2015 Zweitmeinung, Schmerzen in der Milzgegend, ebenfalls -->alles gut, Ultrasschall --> alles gut
Jan.16 - REHA Bad Elster
NU 1 bis 10 alle gut
nächste NU --> März 2019

Lilly1991
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Lilly1991 » 08.01.2019 19:26

Wäre denn ein Lymphknoten unter der Achsel mit vllt etwas mehr als 2cm bedenklich?

Der Arzt meinte er sei Beweglich

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barbatra
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon barbatra » 08.01.2019 19:31

Hallo Lilly,

uff, da hast du ja jede Menge mögliche Ursachen für geschwollene Lymphknoten - schon einmal mit dem Hashimoto angefangen. Lymphknoten sind ja Bestandteil des Immunsystems - und wenn irgendwo im Körper eine Entzündung sich breitmacht (und es gibt auch subakute Entzündungen, von denen man/frau gar nichts merkt ....), reagieren die nächstgelegenen - manchmal auch die übernächsten - Lymphknoten. Soviel ich weiß, ist der Hashimoto ja genau so eine subakute chronische Entzündung der Schilddrüse.
"Schwellung des Rachenringes" klingt übrigens auch genau so. Hals / Aphten horcht sich auch verdächtig an.
Und "chronische Entzündung der Luftröhre" dazu - du meine Güte, das langt doch für vergrößerte Lymphknoten? War dein MiIchstau etwas auch schon mit Entzündung verbunden - sprich, Brust rot & heiß?
Ach ja, und nach Operationen ist das umliegende Gewebe bekanntlich auch rot und geschwollen ... und das Immunsystem sollte für gewöhnlich in Betrieb verfallen, weil da etwas "Fremdes" geschehen ist ...

Ich würde also da nicht in Panik verfallen. Wenn du im November / Dezember Röntgen, Ultraschall, MRT und CT hattest und bei allen diesen Untersuchungen deine Lymphknoten als unbedenklich angesehen wurden, kannst du denke ich schon Entwarnung geben und abwarten. Bei einem Hogdgkin wachsen die Lymphknoten meist schnell - und glaub mir, von außen kannst du die Größe nicht exakt tasten. Und ständig an den Lymphknoten herum zu quetschen - das tut ihnen nicht gut, und lässt die Schwellung nicht zurückgehen, sondern reizt sie eher mehr (ein bisschen so wie an Fieberblasen oder alten Krusten herumfisseln - am besten heilen sie bekanntlich, wenn man sie in Ruhe lässt).

Was ich an deiner Stelle wirklich tun würde, ist eine Kontrolle der Schilddrüsen-Werte: die Gewichtsabnahme bzw. das Nicht-Zunehmen kann auch von der Schilddrüse kommen. Deine Knochenschmerzen übrigens auch.
Und Hormone in Schwangerschaft, Geburt & Stillzeit in Kombination mit Hashimoto bringen die Hormone sowieso durcheinander .... aber ich vermute, deine Medikamente wurden ohnehin entsprechend angepasst?

Alles Gute und ich wünsch dir, dass wieder Gelassenheit einkehrt (dein kleiner Sohn sorgt wahrscheinlich für genug - schöne! Betriebsamkeit)
Barbara
Hodgkin Mischtyp Stadium IIIB; Diagnose September 2018
Diabetes II schon seit etlichen Jahren

geplant 6x BEACOPP eskaliert, davon:
Zyklus 1 "volle Eskalation"
Zyklus 2-4 Reduktion auf Stufe 3
ab Zyklus 5 Reduktion auf Stufe 2

PET-CT Ende November 2018: "metabolische Vollremission", nur mehr residuales Gewebe - große Erleichterung

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barbatra
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon barbatra » 08.01.2019 19:35

ups, da hat Mondfrau gleichzeitig geantwortet.
Es kommt nicht auf die Größe des Lymphknotens an, sondern darauf, wie sein Gewebe beschaffen ist - sprich, welche Zellen sich in seinem Inneren finden. Teilweise sehen die Ärzte das (vor allem) im CT / MRT, bei Unsicherheiten oder Verdacht wird dann eine Biopsie gemacht.
LG Barbara
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ClaudiaE.
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon ClaudiaE. » 08.01.2019 19:56

Hallo Lilly,
ich denke schon dass der Lymphknoten gewachsen sein müsste . Im Ultraschall kann man schon gut erkennen ob der Lymphknoten eine normale Struktur hat . Die Ultraschalluntersuchung ist schon ein sicheres Verfahren um Lymphknoten zu beurteilen!
Letztendlich kann aber nur die Gewebeentnahme endgültig Aufschluss darüber geben ob etwas pathologisch ist.
Da du so viel Angst hast wird es das Beste sein eine zweite Meinung einzuholen damit du beruhigt wirst.
LG
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Lilly1991 » 08.01.2019 20:13

Ihr seid so lieb! Ich danke euch dass ihr euch die Zeit nehmt und mir antwortet!

Nur damit dass Nicht für Verwirrung sorgt. Ich war nicht wegen den Lymphknoten im mrt, ct und Röntgen gewesen ... sondern wegen meinen Atemnot - raus kam dann, dass ich eine Veränderung an der luftröhre hatte. Befund: chronisch Floride Schleimhaut und fragliche Fremdkörperbesiedelung. Einen Narbenstrang hat man dann mit Laser Ende November entfernt. Am Freitag wird der Rest mit Laser entfernt. Und dann habe ich hoffentlich keinen Husten mehr! Denn ich hab seit Jahren husten und Atemnot - wurde immer auf Asthma behandelt.

Hätten die Ärzte in den Untersuchungen Veränderungen an den Lymphknoten gesehen oder schauen sie da nur gezielt nach luftröhre und dann fällt das andere weg? Ich weiß, dass sie einmal mrt mit Kontrastmittel von Hals und Brust gemacht haben - sogar ein Stück vom oberen Bauchraum. Der Radiologe der das befundet hat, hat die engstelle an der luftröhre nicht gesehen und hat damals gemeint für ihn sieht das mit dem rachenring nach einer allergischen Reaktion aus?! Mhm...

Ihr habt schon recht, gibt ein paar Gründe für so ne Schwellung aber vom Hashimoto unter der Achsel? Müsste das nicht am Hals sein?

Und ja das stimmt wohl - ich drücke halt echt den ganzen Tag drauf rum. Wirklich den ganzen Tag! Weil ich halt Angst habe...

Die Brustentzündung am 24. war schon ordentlich - richtig rot, geschwollen und knotig war die Brust! Hab dann so gequetscht, dass ich jetzt noch einen blauen Fleck habe an der brust. Aber es ist wieder alles gut! Allerdings war der Knoten ja auch schon davor da ...

Ich weiß auch nicht weiter. Ich hab beschlossen am Montag einfach nochmals zum Hausarzt zu gehen und ihn zu bitten ein Ultraschall davon zu machen!

Wisst ihr, ich habe immer ne scheiss Krebsangst - schon immer! Ich weiß gar nicht wieso ...

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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon barbatra » 08.01.2019 20:49

Hallo Lilly,
danke für die Ergänzungen - jetzt kenn ich mich ein bisschen besser aus.

Also: "Floride Schleimhaut" heißt nichts anderes als dass die Schleimhaut besiedelt ist und evtl. dadurch vergrößert / geschwollen. Wobei - "besiedelt" sind unsere Schleimhäute immer - sollen sie auch sein, sonst können sie nicht arbeiten - und es gibt halt erwünschte und unerwünschte "Bewohner". Das geht aus diesem Befund nicht hervor - dürften aber eher unerwünschte gewesen sein. Ich wünsche dir sehr, dass mit der Narben-Entfernung die Sache gegessen ist!

Bei mir war die Hodgkin-Diagnose so ein "Nebenbefund" - gesucht wurde Richtung Gyn / Urologie wegen unklarer Unterleibsschmerzen, und sofort nach dem ersten CT stand dann dort "hochsignifikant für ein Lymphom". (Welche Art Lymphom - das hat dann gedauert .... es gibt ja nicht nur Hodgkin, sondern so viele Möglichkeiten, dass frau sich an dieser Stelle mit Spekulationen nur verrückt machen würde.) Aber eben - der Verdacht auf Krebs war sofort nach dem ersten CT da.

Wenn die Brust so richtig rot und geschwollen war - dann war da eine Entzündung zumindest im Anmarsch, wenn sie zusätzlich heiß war, sogar ziemlich sicher - du hast mein Mitgefühl, das tut höllisch weh. Herumdrücken hilft da übrigens auch nicht, kühle Topfenwickel viel besser, und Pfefferminz-Tee (innerlich und äußerlich). Und Saugen an der Brust, wer auch immer :wink2:

Und nochmals: bitte lass das Herumdrücken sein! Du irritierst den Lymphknoten damit nur noch mehr, und kannst im Extremfall eine echte Reizung "züchten". Wär doch dann echt blöd ...

LG Barbara
Hodgkin Mischtyp Stadium IIIB; Diagnose September 2018
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Zyklus 2-4 Reduktion auf Stufe 3
ab Zyklus 5 Reduktion auf Stufe 2

PET-CT Ende November 2018: "metabolische Vollremission", nur mehr residuales Gewebe - große Erleichterung

Lilly1991
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Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Lilly1991 » 08.01.2019 20:53

Barbara du bist wirklich wundervoll!

Du denkst also (sorry ich brauch etwas länger) das hätte man gesehen gell?! Ich muss vllt einfach mal aufhören so panisch zu sein ...

Ich habe jetzt den Befund mal für euch abgetippt - nicht dass ich was falsches sage!

Biopsie: partiell plattenepithelial bedeckte tracheaschleimhautproben mit ausgeprägter chronischer und floriert, teils fibrinöd exsudativer Entzündung! Beiliegend Blutkoakel und Schleim, darin schwärzliches Fremdkörpermaterial. Könnte Hinweis auf z.n. Fremdkörperaspiration sein. Kein Anhalt für malignerer oder spezifität.

Zum Ausschluss einer rheumatoligeschen Ursache der Stenose wurden laborchemisch der rheumafaktor sowie Anas und ANCAS bestimmt. Die Ergebnisse waren alle im Referenzbereich.

So!
Mehr weiß ich im Moment auch nicht zu sagen!

Ich versuche jetzt einfach mal, den Knoten sein zu lassen ... ich danke euch allen erstmal so sehr!


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