Verzweifel - Seit 7 Jahren geschwollene Lymphknoten

Hier kann sich jeder - in einem eigenen Thread - vorstellen. Ich bitte darum, hier auf ausschweifende Diskussionen zu verzichten. Für wichtige Themen steht dafür das "Morbus Hodgkin Forum" zur Verfügung, für weniger wichtige das "Plauder Forum"
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barbatra
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Re: Verzweifel - Seit 7 Jahren geschwollene Lymphknoten

Beitragvon barbatra » 23.03.2019 10:02

hallo, ich denke, hier sollten wir die "hypochonder-frage" etwas relativieren:
bei fragenüberfragen sind ja tatsächlich die lymphknoten vergrößert - ob das allein durch die psyche bedingt sein kann, weiß ich nicht.
die ärzte sagen alle (und hier im forum haben denke ich alle ebenfalls den eindruck), dass es kein lymphdrüsenkrebs ist. über andere mögliche ursachen der vergrößerten lymphknoten wissen zumindest wir im forum hier nichts, keine ahnung, ob es dazu auskünfte seitens der ärzte gibt.

also - ich möchte dir ebenfalls raten: schmeiß den gedanken an lymphdrüsenkrebs und vor allem hodgkin feierlich in die mülltonne - und schenk in dieser hinsicht den ärzten glauben (es soll tatsächlich des öfteren menschen geben, deren vergrößerte lymphknoten harmlos sind!).

die lymphknoten an sich beeinträchtigen dich ja unter normalen umständen nicht im alltag, oder? dann lenk deine aufmerksamkeit auf das, was dich tatsächlich beeinträchtigt - bei mir an deiner stelle wären das die schmerzen + das zucken in den beinen - und such hier weiter nach (anderen) ursachen. und wenn du die krebsangst absolut nicht aus dem kopf bekommst, dann such dir psychologische hilfe.
alles gute!
Hodgkin Mischtyp Stadium IIIB; Diagnose September 2018
Diabetes II schon seit etlichen Jahren


6x BEACOPP eskaliert, davon:
Zyklus 1 "volle Eskalation"
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fragenueberfragen
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Re: Verzweifel - Seit 7 Jahren geschwollene Lymphknoten

Beitragvon fragenueberfragen » 23.03.2019 12:48

Vielen Dank. Ihr seid echt super. :D
Die Aerzte meinten zwar dass es kein Krebs waere, aber sie meinten natuerlich auch 100 % sicher koenne man nur sein, wenn man einen entnimmt, was sie aber in meinem Fall eben nicht machen wuerden.
Allerdings habe ich halt auch manchmal dort schmerzen wo sie vergroessert sind. Zwar nicht oft, aber manchmal eben schon. Das waere ja wieder eher untypisch fuer den Krebs oder ?
Schmerzen in den Beinen habe ich zZ eig gar nicht mehr, aber eben das Zucken und Kribbeln, was eig bestaendig ist.
Naja ich gehe Dienstag nochmals zu meinem Hausarzt und verlange noch einen Roentgenthorax nur um auf nummer sicher zu gehen, dass da nichts ist (hat mir auch die Aerztin empfohlen, die das Ultraschall gemacht hat). Schmerzen hab ich aber am Koerper keine.
Danke nochmal...habe halt Angst, dass es doch krebs ist und weiss nicht wie ich weiter machen soll, ob ich wieder ins ausland soll.

Noch was anderes:
Ich rauche halt immer noch und trinke auch relativ viel, vllt sollte ich das mal eine Zeit lang ganz lassen ? ( ich weiss dumme Frage, eig sollte man das IMMER lassen )

lg

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barbatra
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Re: Verzweifel - Seit 7 Jahren geschwollene Lymphknoten

Beitragvon barbatra » 24.03.2019 09:18

Ich rauche halt immer noch und trinke auch relativ viel, vllt sollte ich das mal eine Zeit lang ganz lassen ? ( ich weiss dumme Frage, eig sollte man das IMMER lassen )

da kann ich nur zustimmen .... :wink2: :daumen:

lass dich einmal richtung "polyneuropathie" abchecken - kribbeln in den beinen .... wobei hier gelegentlich die ursache nicht eindeutig gefunden werden kann .... am häufigsten als folge von diabetes und alkoholismus ... könnte ja sein, dass du hier von natur aus empfindlicher veranlagt bist ... empfohlene grenzmengen :nono: (für österreich allerdings :wink2: - könnte ja sein, dass es in D anders wäre ...) hier: http://www.alkoholohneschatten.at/publikationen/basis-informationen/2-alkoholkonsum-mengen-und-grenzen/
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fragenueberfragen
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Re: Verzweifel - Seit 7 Jahren geschwollene Lymphknoten

Beitragvon fragenueberfragen » 30.04.2019 00:35

Heute wurden die Knoten nochmals mit Ultra Schall untersucht und mit den Bildern von vor 6
Wochen verglichen. Sahen genauso aus. Die Ärzte meinen es wäre nichts.

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barbatra
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Re: Verzweifel - Seit 7 Jahren geschwollene Lymphknoten

Beitragvon barbatra » 04.05.2019 10:51

mit den Bildern von vor 6
Wochen verglichen. Sahen genauso aus

Hi,
ich denke, dann kannst du Hodgkin wirklich ausschließen. Der wächst schnell.
Was die Suche nach anderen Ursachen betrifft: bleib dran!
Alles Gute
Barbara
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Re: Verzweifel - Seit 7 Jahren geschwollene Lymphknoten

Beitragvon fragenueberfragen » 03.06.2019 17:32

Danke fuer eure Lieben Antworten.

Ich weiß einfach nicht mehr richtig weiter. Auch wenn alle es ausschliessen, kann man es ja nicht wirklich komplett ausschliessen. Es wurde schliesslich kein Lymphknoten entnommen.

Heute geht es mir wieder richtig schlecht, und teilweise schmerzt auch ein knoten an der Backe. Es ist einfach so komisch, manchmal geht es mir relativ gut, und dann wieder ohne Grund wieder richtig mies. Habe zwar nicht wirklich schmerzen aber fuehle mich einfach komplett fertig, obwohl ich weder getrunken noch sonst was gemacht habe.
Hatte jetzt eigentlich vor es erstmal zu lassen, aber heute macht es mich wieder richtig fertig.
Das schlimme ist / komische. Ich trinke relativ haeufig alkohol, habe ich zB am Freitag ein wenig getrunken, dann ist es am Samstag weniger schlimm. Trinke ich laenger nichts ( okay in diesem Fall jetzt 3 tage ) habe ich immer das gefuehl es wird alles schlimmer und schlimmer. Aber mit Entzug kann das glaube ich auch weniger zu tun haben.
Ich versteh es einfach nicht. Vielleicht bilde ich mir diesen Zusammenhang auch ein.

Gruesse


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