13 Jahre nach chemo - Morbus Hogkin besiegt

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Rainer1971
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13 Jahre nach chemo - Morbus Hogkin besiegt

Beitragvon Rainer1971 » 21.12.2018 17:37

Hallo an alle Betroffenen und Angehörige,
Meine letzte BEACCOP Chemo war fast genau vor 13 Jahren. Ich bin 10 Jahre land zur Nachuntersuchung, alles klar seit über 3 Jahren war ich bei keiner Untersuchung mehr. Das einzige was übrig ist, sind 50 Kg Übergewicht. Also Kiffen hat bei der Chemo super geholfen. Ich bin seither aber Süchtig. bin nach der Chemo zum Alkoholiker mutiert. Ich machte wegen dem Kiffen mehrere Entzüge und habe richtig fett gefressen so dass ich 40 Kg zunahm während der Chemo. Ich brauchte keine Bluttranfusionen, als das Hämaglobin viel, überredete ich den Arzt, das er mir EPO verschreibt und eine Woche später waren die Werte wieder gut.
Also ich kann nur sagen Kiffen oder Cannabis nur wer es veträgt. Ich bekomme von dem Kiffen Psychosen und habe jetzt 4 Jahre das Zeug nicht mehr angefasst und seither auch keine Psychose mehr gehabt. Von 100 Leuten kriegen 4 eine Psychose durchs Kiffen. Viele werden total Depressiv :banghead:
Wollte mich nur mal melden, es gibt nach dem Krebs noch ein aktzeptables Leben.
Euphorisch war ich deswegen nie.
Allen Gute Besserung und schöne Weihnachten. Mfg Rainer
nach 8x BEACOPP eskaliert mit Therapie fertig

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Oliver2507
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Re: 13 Jahre nach chemo - Morbus Hogkin besiegt

Beitragvon Oliver2507 » 12.01.2019 17:25

Hallo Rainer,

freut mich, dass es dir gut geht!! Es ist immer wieder schön von "Langzeitüberlebenden" zu hören! Das mit dem Kiffen habe ich allerdings nicht verstanden. Wogegen genau hat das geholfen? Gegen Übelkeit? Die Chemo macht einen doch total platt, wenn man danach noch kifft, haut das einen dann nicht total um?

Viele Grüße,
Oliver
04.05.2018: Wegen geschwollener Lymphkonten am Hals bei Hausärztin
24.05.2018: Lymphknotenentnahme und Biopsie
10.06.2018: Diagnose: Morbus Hodgkin: Stadium 3a (Mischtyp)

Teilnahme an Studie HD21: Aufnahme in BrECADD-Arm

22.06.2018: 1. Zyklus
13.07.2018: 2. Zyklus

03.08.2018: Zwischen-Staging per PET-CT: keine leuchtenden Stellen mehr auffindbar!! 4 Zyklen reichen!

03.08.2018: 3. Zyklus
24.08.2018: 4. Zyklus
18.09.2018: Abschluss-PET-CT: Alles weg!! :carrot:

05.11.2018: Wiedereinstieg ins Berufsleben

Lisa28
Beiträge: 35
Registriert: 20.06.2008 16:46

Re: 13 Jahre nach chemo - Morbus Hogkin besiegt

Beitragvon Lisa28 » 19.01.2019 19:39

Seit meinem Hodgkin sind über 10 Jahre vorbei und alles ist super!
Nach der ersten Behandlung waren die Knoten nicht mehr nachweisbar und auch nach über 10 Jahren ist alles gut.

Die Behandlung hatte keine negativen gesundheitlichen Folgen. Ich bin seitdem vollkommen gesund.

Ich wollte nur ein bißchen Mut machen, man muss durch die Behandlung durch, aber dann ist häufig alles gut.
Was man daraus lernen sollte ist gesundheitsbewusster zu leben.

NVMacKenzie
Beiträge: 169
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Wohnort: Münster

Re: 13 Jahre nach chemo - Morbus Hogkin besiegt

Beitragvon NVMacKenzie » 19.01.2019 21:42

Schön zu lesen und weiterhin alles Gute :daumen:

Bin seid März 2018 damit am kämpfen und seit vorgestern sind wieder 3 LK auffällig, trotz PET CT was komplett negativ war.

Ich hoffe ich kann das bald auch schreiben

Lg
--15.03.18
Diagnose:
Morbus Hodgkin Stadium 2A ohne RF (NS)
2 Zyklen ABVD (Wachstum trotz Chemotherapie)
--06.07.18
Knochenbefall entdeckt: Hüfte/Sternum
Stadium nicht mehr zu definieren
--24.07.18
Therapieempfehlung Köln
4x BEACOPP + PET/CT
--08.10.18
PET CT negativ // CR !
--05.11.18
Bestrahlung - Knochenbefall
--18.01.19
Kontroll CT
- 2 LK 13 und 15mm (Herznähe)
- 1 LK 11mm (nähe Mesenterialwurzel)
- Rezidiv Verdacht... :|

In 8 Wochen neues CT

Gesundheit ist unbekannter Reichtum. :heilig:


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